VIER WERDEN ELTERN

2015, 53min, HD

 

Team

 Kamera  Bianca Bodmer
 Stefan Arens
 Kameraassistenz & 2nd Unit  Philipp Klein
 Montage  Robert Wellié
 Ton  Nicola Schulze-Frenking
 Silvio Herrmann
 Brian Dettmer
 Musik  Andreas Kersting
 Mischtonmeister  Robert Keilbar
 dramaturgische Beratung  Johanna Stuttmann
 Farbkorrektur  Rainer Bültert
 Übersetzung / Untertitel  Jamie Mcintosh
 Rechtsberatung  Prof. Dr. Stefan Sporn
 Produktionsleitung  Edgar Cox
 Rainer Baumert (rbb)
 Redaktion  Dagmar Mielke (arte)
   Gabriele Conrad (rbb)
 Buch & Regie  Eva Maschke

 

Synopsis

Zwei Männer, zwei Frauen und der gemeinsame Kinderwunsch dieser beiden homosexuellen Paare… Über ein Jahr begleitet die Schwester eines Protagonisten vier Menschen, die das Abenteuer Familie wagen wollen. Ob es gelingt und welchen Herausforderungen sie sich stellen, davon erzählt dieser Film.

 

2 men, 2 women and a common yearning of these homosexual couples for children… For a whole year the sister of one of the protagonists accompanied four people who took the risk of the adventures of family life. Whether they succeeded and the challenges they faced is revealed by this film.

 

Pressetext

Vier werden Eltern

Thomas und Sebastian sind ein Paar. Josefin und Cindy sind auch ein Paar. Was sie verbindet, ist eigentlich nur die Stadt Berlin, in der die Vier leben, ein Zufall und eine Vision. Sie möchten ein Kind. Das heißt: eigentlich möchten die beiden Frauen eines und die beiden Männer. Aber weil das nun mal nicht so einfach geht, beschließen die Vier sich zusammen zu tun. Ganz pragmatisch.

Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise. Wie einigen sich vier Menschen, die nie miteinander zu tun hatten? Hier der Politologe und der  Student,  dort die Kinderkrankenschwester und die kaufmännische Angestellte. Westberliner Altbauwohnung und Ostberliner Platte. Wie nehmen sie bürokratische Hürden. Wie finden sie menschlich gemeinsame Nenner?

Die Filmemacherin Eva Maschke begleitet als Schwester eines der Protagonisten diesen Prozess, zeigt, wie Lucas aus zwei unabhängigen Paaren  eine Gemeinschaft macht. Am Anfang stand der Zweck. Aber mit Lucas wird aus einem Plan und aus Absprachen eine neue Lebenssituation. Die Mamas und die Papas teilen sich ein Kind. Wie sich das über ein organisatorisches Kunstwerk hinaus entwickelt, das verfolgt  der Film auf einfühlsame Weise. Da wachsen Menschen zusammen. Zum Kindeswohl. Jeder gibt ein Stück Unabhängigkeit auf – und gewinnt etwas.

Als sich das Leben der Vier zwischen Kita und Kindübergabe ganz gut eingespielt hat, gibt es eine überraschende Wendung: sie heißt Leni. Ein zweites Kind, das das Gleichgewicht zwischen den Elternpaaren herstellt. Jetzt sind alle vier leibliche Eltern. Das ist auf dem Papier wichtig. Für das Gefühl aber auch. Der Alltag wird vielleicht noch ein bisschen komplizierter, aber das Miteinander der besonderen Familie auch irgendwie selbstverständlicher.

 

Press Release

Four Become Parents

Thomas and Sebastian are a couple. Josefin and Cindy are also a couple. What actually links them is the city of Berlin, where all four live, a coincidence and a shared vision. They want to have a child. This means that both the women want one and both of the men. But because this is not quite as simple as it seems, the four decide to team up. Purely for pragmatic purposes.

This is the beginning of an adventurous journey. How do four people, who have never had anything to do with one another, reach agreements? On the one hand the political scientist and the student, on the other the paediatric nurse and the branch manageress. West Berlin ‘period’ building and East Berlin prefab block of flats. How do they overcome bureaucratic hurdles, how do they find their human common denominators?

The filmmaker, Eva Maschke, as sister of one of the central characters, accompanies these processes, shows how Lucas creates an alliance from two independent couples. Initially there was the common purpose but with the arrival of Lucas, the plans and arrangements became a new life situation. The Mamas and Papas share a child. The film sensitively traces how they develop from this organizational masterpiece. People growing closer. For the sake of the child. Each sacrificing a piece of independence – and gaining something in return.

As the lives of the four between day-care and handing over the child became routine there was a surprise twist – she was named Leni. A second child that re-established the equilibrium between the parent couples. Now all four were biological parents. It was important for the paperwork but also for the emotions. The day-to-day life might be have become bit more complicated but the togetherness of this special family was somehow more a matter of course.

 

 News

“Vier werden Eltern” auf den Independentdays in Karlsruhe…

Am Mittwoch, den 30.3. wird VWE im 23.15 – Block auf den independentdays in Karlsruhe zu sehen sein. Ausserdem ist Eva dort für den FEMALE AWARD (für die beste weibliche Regiearbeit) nominiert.

http://www.independentdays-filmfest.com

VIER WERDEN ELTERN Beitrag beim Symposium “Familie im Film” in Rom / Vatikanstadt

Eva Maschke wurde zum Symposium “Familie im Film” organisiert von TOP Talente, der Akademie für Film – und Fernsehdramaturgie, eingeladen. Dort wird sie ihren Film VIER WERDEN ELTERN in einem Themenblock über Regenbogenfamilien gemeinsam mit der Soziologin Andrea Buschner vorstellen. Im Anschluss findet ein Gespräch statt.

http://www.toptalente.org/typo/aus-und-weiterbildung/symposien-in-rom.html

Deutschlandpremiere….

Die Deutschlandpremiere feiert VIER WERDEN ELTERN bei den 37. Biberacher Filmfestspielen.

Zu sehen ist der Film am:

06.11.2015 um 14.40 im Traumpalast (Venus)

und

07.11.2015 um 12.45 im Traumpalast (Jupiter)

http://www.biberacherfilmfestspiele.de

Weltpremiere…

Am Samstag den 31.10.2015 um 19.00 feiert VIER WERDEN ELTERN seine Weltpremiere beim “Diritti a Todi -Human Rights International Film Festival” in Perugia / Italien.
Der Film ist dort zu sehen am 31.10.2015 um 19.00 Uhr und am darauf folgenden Tag, dem 01.11.2015 um 17.00.